12.05.2016 
">Makkabi chai<, auch am Schabbat"
Einspruch von Leonard Kaminski Jüdische Allgemeine

31.03.2016 
"Dieses Spiel gibt uns Drive" 
Bericht von Jakob Mühle Jüdische Allgemeine

14.03.2016 
"Antisemitismuskonferenz Berlin"

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11.02.2016 
"Danke, Türkiyemspor !" 
Meinung Philipp Peyman Engel Jüdische Allgemeine

08.02.2016 
"Kicken gegen Antisemitismus" 
Bericht von Frederik Schindler Jüdische Allgemeine

27.01.2016 
"Antisemitismus in Deutschland"
Wie sicher fühlen sich Juden in Deutschland ?
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18.11.2015 
"Harte Strafen für den 1.FC Neukölln"
Das Berliner Sportgericht spricht den Kreisligaverein in den meisten Anklagepunkten schuldig
Bericht Jüdische Allgemeine

31.10.2015 
"Sportgericht vertagt Verhandlung" 
Bericht Jüdische Allgemeine

MI 28.10.2015  |22:15| rbb Klartext

"Angriffe auf Spieler von Makkabi Berlin - Nahostkonflikt auf dem Fußballplatz ?"

Sendung anschauen rbb KLARTEXT

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22.10.2015 
"Spieler schützen" 
Bericht von Frederik Schindler Jüdische Allgemeine

19.10.2015 
"Morddrohungen in der Kreisklasse" -
Zum wiederholten Mal werden Fußballer des TuS Makkabi antisemitisch angegriffen
Jüdische Allgemeine

Berlin, 19.10.2015

Das "R I A S" hat recherchiert und gibt folgende Meldung heraus:

Pöbeleien und Bedrohungen gegen Spieler von TuS Makkabi III –
erneuter Spielabbruch

Am gestrigen Sonntag kam es beim Heimspiel von TUS Makkabis dritter Herrenmannschaft zu Bedrohungen und Handgreiflichkeiten seitens einiger Spieler des 1. FC Neukölln. Wir sprachen über die Vorfälle mit mehreren Makkabi-Spielern. Bereits beim Stand von 1:0 für die Heimmannschaft wurden mehrere Makkabi-Spieler mit Aussagen wie „Ich stech dich ab“, „Du kannst schon mal dein eigenes Grab schaufeln“ oder „Wir kommen gleich mit unseren Messern“ bedroht. Vor dem Hintergrund terroristischer „Messerattacken“ gegen jüdische Israelis in jüngster Zeit erscheinen diese Sätze als eine besonders perfide Form psychologischer Gewalt und Einschüchterung. Ab der 80. Minute wurde die Stimmung nochmals aggressiver. Nachdem der Neukölln-Kapitän einen Makkabi-Spieler durch einen Faustschlag niedergestreckt hatte und in Folge davon mit Rot vom Platz gestellt wurde, geriet die Situation zu eskalieren: Bevor dieser den Platz verließ, rief er "Jungs, holt Eure Messer raus" und lief zur Bank, als würde er jetzt tatsächlich ein Messer holen wollen. Mehrere Ersatzspieler Neukölln bewaffneten sich mit leeren Glasflaschen. Anstatt das Spiel per Schlusspfiff zu beenden, brach der Schiedsrichter das Spiel in der 93. Spielminute ab, die Neuköllner Mannschaft war nicht mehr bereit weiterzuspielen. Makkabi hatte das 2:0 geschossen. Knapp 2 Minuten später wäre das Spiel regulär beendet gewesen. Mindestens ein Spieler Neuköllns zeigte nach Spielende ostentativ sein Unterhemd mit der Aufschrift „I love Palestine“. Das Team von Makkabi zog sich dann zum zweiten Mal innerhalb von nur zwei Monaten auf dem eigenen Sportgelände in die Umkleidekabine zurück und wartete bis das gegnerische Team abgereist war. Makkabi-Anhänger_innen beobachteten wie drei Neukölln-Spieler von ihren Teamkollegen aufgehalten werden mussten nicht in die Kabine zu stürmen.

Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS)
c/o Verein für Demokratische Kultur in Berlin e.V. (VDK)

09.10.2015 
"Es lebe Makkabi"
Bericht von Ole Hilgert rbb - online

Berlin, 20.09.15  -PRESSEERKLÄRUNG-

BFV - Sportgericht verhängt Strafen gegen den BFC Meteor 06

Das am 18.09. tagende Sportgericht des Berliner Fußball-Verbandes hat in der Sache des abgebrochenen Spiels zwischen dem TuS Makkabi III und dem BFC Meteor III folgende Urteile gefällt:

- Der Meteor-Spieler A. K. wird wegen seiner körperlichen wie auch verbal-rassistischen Attacken mit einer Sperre bis zum 30.06.2017 belegt. Dazu wurde er zur Zahlung  einer Geldstrafe in Höhe von 300 € verurteilt.
- Das o.g. abgebrochene Punktspiel wird für den TuS Makkabi als gewonnen gewertet. Makkabi hatte zum Zeitpunkt des Abbruchs mit 1-0 Toren geführt.
- Die bisher durch die seinerzeit erfolgte sofortige Suspendierung der Mannschaft von Meteor 06 ausgefallenen Pflichtspiele der Mannschaft  werden für Meteor als verloren gewertet.
- Der Mannschaft vor Meteor 06 werden wegen erwiesener rassistischer Verfehlungen in mindestens einem Fall  zusätzlich noch weitere 3 Punkte abgezogen.
- Die weiteren, individuell beschuldigten drei Spieler des BFC  Meteor 06 werden nach dem Grundsatz „in dubio pro reo“ freigesprochen. Hier lagen gegensätzliche Aussagen zum Verhalten vor, sodass ihre Verfehlungen nicht eindeutig nachgewiesen werden konnten.
- Die Kosten des Verfahrens hat der BFC Meteor 06 zu tragen.

Der TuS Makkabi Berlin  begrüßt dieses klare Urteil und hält es für ein wichtiges Signal in Zeiten, wo verbale wie auch physische Übergriffe bei Fußball-Spielen immer weiter um sich greifen. Der Berliner Fußball-Verband macht damit deutlich, dass er gewillt ist, sich mit aller Macht diesen schlimmen Tendenzen entgegen zu stellen.

Der bei der Verhandlung anwesende BFV-Vizepräsident Gerd Liesegang sagte bei seinem Schlusswort:
"Der BFV wird es unter keinen Umständen dulden, dass es in Spielen seines Bereiches zu antisemitischen  oder auch anderweitig rassistischen Übergriffen kommt. Wer sich nicht an diese Richtlinien hält,  stellt sich damit automatisch außerhalb unserer Gemeinschaft. "

Der TuS Makkabi Berlin  formulierte während der Verhandlung seine klare Erwartung an den BFC Meteor 06,  innerhalb seiner Reihen reinen Tisch zu machen, die Hand an die Wurzeln der sichtbar gewordenen Übel zu legen, um so eine Wiederholung dieser Untaten auszuschließen. Dazu sollte mit Verharmlosungen,  Relativierungen und mit dem Leugnen von Verfehlungen Schluss gemacht werden. Erst dann bestünde die Hoffnung auf einen sauberen, ehrlichen Neuanfang und erst dann würde sich auch der TuS Makkabi Berlin einer seriös gemeinten Annäherung nicht weiter verschließen.

TuS Makkabi Berlin e.V.

-Der Vorstand-

Berlin, 31.08.15  -PRESSEERKLÄRUNG-

TuS Makkabi Berlin verurteilt antisemitische Attacken vom 30.08.2015

Im Rahmen des ersten Heimspiels der neu gegründeten dritten Herrenmannschaft von TuS Makkabi, wurden Spieler und Angehörige des Vereins von Spielern der gegnerischen Mannschaft BFC Meteor 06 III antisemitisch diffamiert und tätlich angegriffen.
Schon im Verlauf der ersten  Halbzeit wurden Spieler von TuS Makkabi von den Gegenspielern als "Judenschweine" und "dreckige Juden" beschimpft. Zehn Minuten nach Anpfiff der zweiten Halbzeit eskalierte die Situation, nachdem ein Spieler von BFC Meteor 06 einen Anhänger von TuS Makkabi antisemitisch beschimpft und in der Folge mit einem heftigen Fußtritt angegriffen hatte, der nur knapp seinen Brustkorb verfehlte. 
Der Schiedsrichter wollte den Angreifer unmittelbar nach der Tat mit einer Roten Karte vom Spielgeschehen ausschließen. Durch die von BFC Meteor 06 bewusst herbeigeführten Tumulte wurde das Zeigen der Roten Karte verhindert, was den Schiedsrichter schlussendlich dazu bewog, das Spiel abzubrechen. Das Geschehen eskalierte weiter, als ein Spieler von BFC Meteor 06 versuchte, Spieler und Anhänger von TuS Makkabi mit einer Eckfahnenstange zu attackieren. Während der tumultartigen Szenen fielen weiterhin antisemitische Aussagen wie z.B. "Du Jude kriegst noch Schläge."
Um die körperliche Unversehrtheit der Spieler zu gewährleisten und weiteren Konfrontationen aus dem Weg zu gehen, verließ TuS Makkabi zügig und geschlossen das Feld und zog sich in die Kabine zurück. Die herbeigerufene Polizei nahm Aussagen und Personalien auf.
Erst als die Spieler von BFC Meteor 06 von der Polizei vom Sportgelände geleitet worden waren, konnten die Spieler von TuS Makkabi, weiterhin unter Polizeischutz, ihre Kabine verlassen.
TuS Makkabi verurteilt auf das Schärfste die auf unserer Julius-Hirsch-Sportanlage verübten verbalen wie auch körperlichen antisemitischen Angriffe. Insbesondere verurteilen wir die gleichgültige Passivität der anwesenden Offiziellen von BFC Meteor 06, die dem Geschehen tatenlos zusahen. Wir fordern von BFC Meteor 06 ein konsequentes Handeln gegen die Täter aus ihren Reihen.
Nicht zum ersten Mal ist der einzige jüdische Sportverein Berlins, TuS Makkabi, zur Zielscheibe antisemitischer Attacken geworden. Gerade im Lichte der zahlreichen Bekundungen einer "Null-Toleranz-Politik" gegenüber Antisemitismus im Sport bei den European Maccabi Games 2015 in Berlin, müssen nach diesem Vorfall konkrete Taten folgen. Der TuS Makkabi fordert die staatlichen Organe zur konsequenten Verfolgung und Ahndung dieser Übergriffe auf. In Anbetracht der Erfahrungen der letzten Zeit, sind wir gewiss, dass auch der Berliner Fußballverband die notwendigen klaren Zeichen setzen wird.

TuS Makkabi Berlin e.V.

-Der Vorstand-

Monatszeitschrift des LandesSportBundes Berlin Juli-August 2015 

S. 6

02.07.2015 
Schiri aus Leidenschaft
Jüdische Allgemeine

09.11.2014 
"Mein Verein" - Verstecken will sich hier keiner
Deutschlandradio

12.10.2014 - 2. Runde Berliner Pilsner Pokal -
2. Herren - TuS Makkabi vs. Grünauer BC
SPREEKICK.TV

 

29.09.14 - Jüdische Allgemeine
- GEMEINSAM GEGEN HASS-
Hertha BSC und TuS Makkabi Berlin drehten Videospot gegen Antisemitismus

So 28.09.2014 | 22:20 | rbb Sportplatz
'Schönet Ding'

Sport und Politik müssen getrennt werden? Nicht bei Hertha BSC. Zusammen mit Siebtligaspielern vom TuS Makkabi haben Lustenberger und Co einen Werbespot gegen Antisemitismus gedreht . Philipp Büchner hat sich die Aktion mal genauer angeschaut und findet: Ein wirklich "Schönet Ding".

Berlin, 24.09.14  -PRESSEMITTEILUNG-
TuS Makkabi Berlin und Hertha BSC setzen gemeinsames Zeichen gegen Judenhass

Einen Tag vor dem jüdischen Neujahrsfest Rosch Haschana setzen TuS Makkabi Berlin und Hertha BSC ein entschlossenes Zeichen gegen Judenhass. Vor dem Bundesliga-Heimspiel von Hertha BSC gegen den VfL Wolfsburg (am 24.09.14) wird ein Video-Spot uraufgeführt, der von beiden Teams in freundschaftlicher Zusammenarbeit realisiert wurde. Unter dem Motto „Wir zeigen Gesicht und stellen uns Judenhass entschlossen entgegen“ machen beide Teams deutlich, dass für die immer wieder aufkeimenden antisemitischen Tendenzen in unserer Gesellschaft kein Platz ist. Die gesamte Hertha BSC Profimannschaft – von Thomas Kraft über John Heitinga bis zu Roy Beerens – stellt sich in dem Spot sprichwörtlich vor das Team des TuS Makkabi Berlin und bietet dem Judenhass die Stirn.

Initiiert wurde das Projekt von TuS Makkabi Vorstandsmitglied Michael Koblenz mit inhaltlicher Unterstützung von Claudio Offenberg, Sportdirektor des Vereins. Die regelmäßigen antisemitischen Anfeindungen, mit denen sich die Mannschaft immer wieder konfrontiert sieht, veranlassten die beiden zum Handeln. Mit Hertha BSC fand man nicht nur aufgrund der lokalen Verbundenheit den idealen Partner. Der Erstligist tritt schon seit Jahren mit allen Mittel gegen Rassismus, Intoleranz und Gewalt ein.

Das Ergebnis unterstreicht zum einen die Verbundenheit von TuS Makkabi Berlin und Hertha BSC und ist zum anderen ein starkes Statement gegen jegliche Form von Antisemitismus.

 

Medien:
Claudio Offenberg
Tel:     0172-3251045
Mail:   claud17@aol.com